2025
Öffnungszeiten: Donnerstag 16.00 – 19.00 Uhr, Freitag 15.00-18.00 Uhr, Samstag 14.00-17.00 Uhr
Meisterschüler:Innen
Klasse Anne Neukamp
HfBK Dresden
Johanna Seidel, Luca Pataki, Noemi Durighello, Hajin Jeong, Virginia Lorenzetti, Friedrich Villao Crespo, Jascha Wolfram
05.04. bis 17.05.2025
Vernissage: Freitag, 04.04.2025, 19.30 Uhr
Einführung durch Lena Horn
Midissage: Donnerstag, 08.05.2025, 19 Uhr
Gespräch mit Prof. Anne Neukamp und Studierenden ihrer Klasse
InformationProjektbeschreibung:
Seit den letzten Jahren zeigen sich erfreuliche Veränderungen in der Strukturierung und Profilierung des Lehrkörpers an der HfBK Dresden vor allem auch dergestalt, das hier zunehmend Künstlerinnen einen Lehrauftrag ausüben können.
Die DRESDNER SEZESSION 89 e.V. setzt auch dieses Jahr in ihrer Galerie die Projektreihe fort, Professorinnen der HfBK Dresden und deren Lehrkonzept vorzustellen, wobei Studierende ihrer Klasse die Möglichkeit erhalten, künstlerische Ergebnisse zu präsentieren und dabei einen öffentlichen Diskurs über neue Bedürfnisse und Entwicklungen zur künstlerischen Lehre und Vermittlung wie auch generell zu aktuellen Fragen der künstlerischen Berufsausübung eingehen.
Es sind dieses Jahr ausschließlich Meisterschüler:Innen der Klasse Anne Neukamp, die ihre
Konzeption dieser gemeinsamen Werkschau _ S***********t _ wie folgt beschreiben:
Wir stellen uns die Frage, inwiefern sich eine Kohärenz aus dem gemeinsamen Studium ableiten lässt. Liegt der Schwerpunkt der Klasse Neukamp doch auf bildformalen und bildtheoretischen Kontexten, so deutet diese doch jede:r Studierende in seiner und ihrer eigenen Praxis ganz unterschiedlich. Als verbindendes Element sehen wir im Rahmen der Ausstellung vor allem die Offenheit zum Dialog untereinander und mit dem Publikum der Ausstellung. Dabei wollen wir uns mit den Arbeiten an sich befassen, jedoch auch mit unserer zukünftigen Rolle als freischaffend arbeitende Künstler:Innen – wie viel Platz braucht eine Arbeit im Raum, wie lässt sich eine gelungene Kuration entwickeln und was braucht es, um einen langfristigen künstlerischen Werdegang zu bestreiten.
Der Titel der Ausstellung „S***********t“ spielt bewusst mit Andeutung und Offenheit. Die Leerstellen im Wort laden dazu ein, eigene Assoziationen zu entwickeln und den Begriff individuell zu füllen. Diese Vieldeutigkeit spiegelt sich auch in der Ausstellung wider: Sie eröffnet Räume für Interpretation, für das Unausgesprochene und für das, was erst durch die Besucher*innen Gestalt annimmt.
„S***********t“ ist somit nicht nur ein Titel, sondern eine Einladung – zum Entdecken, Ergänzen und Hinterfragen. Wie in der Kunst selbst, bleibt manches offen, manches verborgen und manches erst im Dialog lebendig.